Mit der Erfindung der Dampfmaschine im späten 18. Jahrhundert begann nicht nur das Zeitalter der Industrialisierung, es eröffnete sich auch eine völlig neu Dimension der Mobilität.
Die mit Dampfmaschinen betriebenen Lokomotiven waren in der Lage, Massen von Menschen über lange Distanzen zu befördern. Von England aus begann Ende des 18. Jahrhunderts der Siegeszug der mit Dampf angetriebenen Lokomotiven, ohne die die sich entwickelnden Eisenbahnsysteme nicht denkbar gewesen wäre. Über einen Zeitraum von fast 200 Jahren bildeten Dampfloks das Rückgrat der Massenmobilität.
Die Deutsche Bundesbahn stellte 1977 den Betrieb mit Dampflokomotiven ein. Ein berühmter Werbespruch der Bahn lautete in diesen Tagen »Unsere Loks gewöhnen sich das Rauchen ab«. Zwischen 1977 und 1985 gab es auf dem Streckennetz der Deutschen Bundesbahn sogar ein explizites Dampflokverbot. Bei der Deutschen Reichsbahn der DDR waren Dampflokomotiven noch bis 1988 im Einsatz.
Anschließend schlug die Stunde der Nostalgiker. Zahlreiche Vereine und Museen kümmerten sich mit Hingebung darum, das Erbe des Dampflok-Zeitalters der Nachwelt zu erhalten. In Deutschland war das gar nicht so einfach, denn die damalige Bundesbahn ging beim Ausmustern seiner Dampfhinterlassenschaften sehr rigoros zu Werke. Scharenweise fielen die alten Dampfrösser dem Schneidbrenner zum Opfer und landeten in der Schrottpresse.
Dank der Bemühungen von Dampflokfreunden konnten zahlreiche Exemplare wieder in einen betriebsfähigen Zustand versetzt werden. Wann immer ein solches Museumsstück bei einer Nostalgiefahrt auftaucht, ist ihr das Interesse eines großen Publikums sicher.
Auf dieser Seite finden Sie Filme und Bilder, die auf solchen Nostalgiefahrten aufgenommen wurden sowie Links zu Seiten von Museen und Vereinen, die die Erinnerung an die Dampflokgeschichte wach halten.